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Wir haben einen Traum... Kinder sind unsere Zukunft. Sie sind Gottes beste Werkzeuge. Kinder können Gott viel ungezwungener erleben als Erwachsene. Deshalb ist es uns so wichtig, in unsere Kinder zu
investieren und ihnen zu helfen, sich zu starken Männern und Frauen Gottes zu entwickeln. Wir träumen davon, daß unsere Kinder Gott begegnen und zwar regelmäßig, daß sie ihn als ihren liebenden Vater erleben können
, daß sie erleben, welche Kraft Gebet hat, daß sie lernen, ihr Vertrauen ganz auf Gott zu setzen und ihn in ihren Alltag mit einbeziehen.
Wir träumen davon, daß sie andere mit ihrem Leben von Gott begeistern können.
Und genau dafür starten wir KiKi- die Kinder-Kirche mit Kick. Kiki Bautzen ist die gesamte Kinderarbeit der Josua-Gemeinde-Bautzen. Wir wollen weg von einem Programm für die Kinder hin zu einem Programm
von
den Kindern. Das bedeutet, KiKi wird eine waschechte „Mitmachkirche“. Die Kinder kreieren ihren eigenen Gottesdienst, ihre eigenen Hauskreise, ja sogar ihr eigenes Gemeindeblatt usw. Sie dürfen sich überall ausprobieren. Unsere Aufgabe sehen wir darin, ihnen einen Rahmen zu schaffen, in dem sie ihre Fähigkeiten und Gaben entdecken und entwickeln können. Dazu wollen wir sie als Ermutiger anleiten.
Unser Wunsch ist es, dass sich die Kinder der KiKi zu Menschen entwickeln, die die Welt braucht - Menschen mit gesundem Selbstwertgefühl, echte Teamspieler, stabile Menschen, die was zu geben haben.
Wie soll das gehen?
Momentan sind fünf verschiedene Arbeitsbereiche geplant. Sie greifen ineinander und ergeben ein Gesamtkonzept, das die obigen Dinge miteinander verbindet.
Unser Kinderkirchen-Gottesdienst bildet den Kern der KiKi. Wir wollen einen dynamischen, kindgerechten Gottesdienst von Kindern für Kinder gestalten und das parallel zum
sonntäglichen Gottesdienst der Gemeinde. Die Kinder moderieren selbst, spielen in der Band, tanzen zur Musik, spielen Theater oder regeln den Sound und das Licht. So kann jedes Kind mit einbezogen und damit Teil des
Ganzen werden.
Die beiden kleinen Gruppen laufen vorerst weiter wie bisher. Hier liegt der Schwerpunkt auf dem Kennenlernen von Bibelgeschichten mit leichten Anwendungen und einfacher Botschaft. Ziel ist die Vermittlung eines guten
Gottesbildes. Die Kinder sollen Gott schon früh kennenlernen und durch ihr Gebet einen Zugang zu ihm entdecken.
Die KiKi-Teams sind die Hauskreise der Kinder in Bautzen und in den verschiedenen Orten außerhalb der Stadt. Die Kinder können hier ihre Beziehung zu Gott, das Gelernte sowie ihre Freundschaften zu anderen Kindern
vertiefen und zudem weitere Freunde einladen. Diese Hauskreise sollen später vorwiegend von Teenies geleitet werden, die aus unserer KiKi kommen und andere Kinder mit ihrem Glauben begeistern können. Damit haben sie
die Möglichkeit, ihre eigene Leitungsbegabung zu entwickeln. Alle KiKi-Teamleiter bekommen dann Arbeitsmaterial passend zur Themenreihe.
Während des Sommers, wird es wöchentlich eine evangelistische Spielplatzarbeit geben: die KiKi-Show. Hier können die Kinder der KiKi andere Kinder in den KiKi-Go einladen. Nach ein paar Gruppenspielen und
verschiedenem Sportangebot gibt es dazu ein kleines Programm mit Kiki, dem Hahn, und Riki, seiner Henne, den Maskottchen unserer KiKi, die die Kinder in ihrer witzigen und frechen Art mit hineinnehmen, in das, was
sie mit Gott erleben. Für die KiKi-Show wollen wir uns später auch ein buntes KiKi-Mobil aus einem alten kleinen Bus oder ähnlichem bauen, das uns gleichzeitig als Lagerraum und Transportmittel für alles Material,
als Werbung in der Stadt und als Bühnenhintergrund dient.
In Zukunft sind ebenfalls Sommer- und Winter-Abenteuercamps geplant. Nichts baut besser Beziehungen als eine Woche gemeinsam im Wald - gemeinsame Abenteuer, gemeinsam essen, gemeinsam beten und Gott erleben. Zu
diesen KiKi-Camps werden wir über Zeitungsinserate usw. alle Kinder der Stadt Bautzen einladen. Kinder aus Familien, die sich selbst keinen Urlaub leisten können, werden dabei subventioniert und dafür im Vorfeld
Spenden sammeln.
Um alles noch besser miteinander zu verbinden, wird es so etwas wie ein eigenes Gemeindeblatt geben, das gedruckt und per Email verschickt wird. So können wir die Eltern der Kinder (z.B. der Kinder vom Spielplatz
oder der vergangenen KiKi-Camps) immer auf dem Laufenden halten und erneut einladen. Im KiKi-Fax erfahren Kinder und Eltern, was gerade in der KiKi los ist, was andere Kinder mit Gott erlebt haben, Berichte aus den
KiKi-Camps und weitere Ankündigungen. Dabei sind die Reporter Kinder, die unter Anleitung der Erwachsenen den KiKi-Fax selbst zusammenstellen.
Viele Ideen, viel Arbeit: Wie geht es weiter?
Natürlich können all diese Ideen nicht von jetzt auf gleich in die Tat umgesetzt werden. Manches wird noch in diesem Jahr entstehen, anderes muss vielleicht noch ein paar Jahre auf sich warten lassen - und dennoch
haben wir ein klares Ziel: Wir wollen sehen, wie sich die KiKi Bautzen nach obigem Plan immer weiter entfaltet und wächst.
Wir werden von vornherein besonderen Wert darauf legen, dass wir immer nur soviel in Angriff nehmen, wie wir mit unseren Ressourcen (Mitarbeiter, Zeit, Geld usw.) gut abdecken können. Um mehr und mehr davon entstehen
zu sehen, brauchen wir motivierte Mitarbeiter, die Kinder lieben und bereit sind, sich mit ihren Gaben in die KiKi zu investieren. Es gibt jede Menge zu tun: Organisation von Teams, Büroarbeiten, die auch über
Internet erledigt werden können, Layout-Sachen, Snacks oder Material besorgen bis hin zu konkreter Hilfe bei KiKi-Veranstaltungen. Auch wenn du nur wenig Zeit übrig hast, dich aber dennoch gern mit einbringen
willst, melde dich beim KiKi-Team. Je mehr Schultern, desto weniger Gewicht haben die einzelnen zu tragen.
Die KiKi Bautzen startet offiziell mit ihrem ersten KiKi-Go am 04.03.2012 beim gemeinsamen Gottesdienst mit der Evangelischen Freikirche Sohland. Jetzt bereiten wir uns und die Kinder auf dieses Ereignis vor. Dafür
laden wir alle Gemeindekinder zu einem ersten KiKi-Camp am 24.-25.02. auf den Familienferienhof Leubner in Buchholz zur Vorbereitung ein.
Sei dabei
Eine neue Generation erobert die Welt und damit auch die Firmen, Banken, Schulen, Gerichtssäle, Landtage und Kirchen unserer Zeit. Eine Generation voller Begeisterung, Tatkraft und Ideen. Ihr stehen ganz neue
Möglichkeiten offen, ihre Freundeskreise für einen liebenden und rettenden Gott zu gewinnen. Sollten wir nicht bereit stehen, ihnen neue Wege zu zeigen und sie auszurüsten, indem wir in sie investieren, wo immer es
uns möglich ist?
Clemens Mudrich
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